PCPrima News: Viren, Würmer und Trojaner

Posted on Dezember 17, 2010

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Jeder Computernutzer wird einmal im Verlauf seiner Arbeit am PC mit den Gefahren durch die weltweite Vernetzung und der dadurch resultierenden Verbreitung von bösartiger Software konfrontiert werden. Die Zahl der derzeit aktiven Viren kann nicht genau benannt werden, da die Schädlinge ständig verändert werden und sich über Netzwerke so rasant weiter verbreiten, dass eine Schätzung unmöglich ist. Unlängst wurde die Thematik in den Tagesmedien erneut aufgegriffen, nachdem mit „Stuxnet“ ein bis dahin völlig unbekanntes Virus aufgetaucht war, dessen Ziel es ist, gezielt die Kontrolle über Industrieanlagen zu übernehmen. Während die Mehrzahl aller Schadprogramme auf Spamversand oder als Überwachungssoftware für das Sammeln vertraulicher Anwenderdaten ausgelegt ist, machte „Stuxnet“ eine ganz neue Ebene der Bedrohung durch Computerviren deutlich. Für den privaten Anwendungsbereich stellt dieses Supervirus zwar keine unmittelbare Gefahr dar, doch spätestens seit der explosionsartigen Verbreitung des auch als „I-love-you-Virus“ bekannten Computerwurms „Loveletter“ im Jahre 2000, sind PC-Benutzer immer wieder für das Thema sensibilisiert worden. Dennoch ist für viele Anwender die Unterscheidung zwischen den einzelnen Virenarten und ihren Verbreitungswegen nicht eindeutig klar.

Im Allgemeinen wird zwischen 3 Kategorien unterschieden, die sich häufig über das Internet verbreiten. Das klassische Virus ist ein Schadprogramm, welches sich von Datei zu Datei auf dem Computer ausbreitet. Der Benutzer muss dazu aktiv tätig werden und, in den häufigsten Fällen völlig ahnungslos, eine infizierte Anwendung starten. Der durch das Booten des infizierten Systems aktivierte Virencode gelangt so zur Anwendung und kann mittels Wechseldatenträger weiter verbreitet werden, sofern sich darauf eine befallene Datei befindet die entsprechend vom nächsten Anwender wieder ausgeführt wird.

Ein Wurm verbreitet sich dagegen auf eine andere Weise. Anstelle von Dateien oder Datenträgern nutzt er für gewöhnlich eine bestehende Netzwerkumgebung wie das Internet. Er verbreitet sich völlig automatisiert auf andere Systeme sobald er, wieder durch eine Interaktion des Benutzers zum Beispiel in Form eines E-Mail-Anhangs, geöffnet und so aktiviert wurde. Im Hintergrund versendet sich der Wurm automatisch und unbemerkt an sämtliche Adressen, die im E-Mail-Programm des Benutzers gespeichert sind und gelangt so auf andere Systeme. Einige Würmer nutzen auch gezielt Sicherheitslücken in bestehenden Softwareanwendungen aus um so auf fremde Systeme zu gelangen und dort automatisch ausgeführt zu werden.

Die dritte bekannte Form ist das Trojanische Pferd, das auch als „Trojaner“ bekannt ist. Diese Virus-Form tarnt sich als nützliche Anwendung, wichtiges Dokument oder sehenswertes Bild und verleitet den Benutzer dazu, die Datei zu öffnen. Der eigentlichen Datei ist dabei ein verstecktes Script hinterlegt, wodurch das Programm zur Ausführung gelangt und auf dem Computer abgespeicherte Daten löscht oder Spyware installiert.

Da die Bedrohung durch Schadprogramme auch in Zukunft zunehmen wird und diese die Leistung des PCs auf Dauer einschränken werden, ist ein sicherer Schutz durch ein zuverlässiges Anti-Virenprogramm notwendig. Mit speziellen Anwendungen wie PCPrima lassen sich bösartige Software, sowie aktuelle Viren, Würmer und Trojaner schnell aufspüren und sicher entfernen. Kostenlose Scans zur Überprüfung des Systems werden auf der Herstellerseite angeboten.

www.pcprima.de

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