Info von PCPrima: Kampf gegen Botnets

Posted on Dezember 14, 2010

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Experten gehen davon aus, dass bereits dutzende Millionen von Computern weltweit zu so genannten Botnets zusammengeschlossen sind, riesige Netzwerke privater Rechner, die unerkannt enormen Schaden anrichten. Das Problem: Niemand kennt die genaue Zahl der betroffenen Rechner, weil diese Schattennetzwerke dezentral organisiert sind. Unbemerkt vom Benutzer installieren Hacker über einen Trojaner bösartige Software auf den betroffenen Rechnern, welche dann als Zelle eines riesigen Netzwerks fungieren, das unter der vollen Kontrolle der Hacker steht.

Die Motive, ein solches Botnetz unter seine Kontrolle zu bringen, sind vielfältig, aber fast immer bösartig: Die Hacker verwenden die Netzwerke, um beispielsweise dDoS-Attacken zu starten. Dabei werden so viele Anfragen an den Server einer Webseite geschickt, dass dieser unter der Last zusammenbricht und die Seite kurzzeitig aus dem Internet verschwindet. Häufig installieren die Internet-Kriminellen über ein Botnet auch Spyware auf den angeschlossenen Rechnern, um persönliche Daten wie Passwörter oder Online-Banking-Daten auszuspähen.

Eine wichtige Rolle spielten Botnets zuletzt bei den Attacken auf Webseiten im Zusammenhang mit den Wikileaks-Enthüllungen. Hackergemeinden starteten koordinierte Angriffe auf Webseiten von Unternehmen, die zuvor die Zusammenarbeit mit der Organisation beendet hatten. So brach zum Beispiel der Server der Schweizer PostFinance-Bank unter der Last zusammen, und auch die Webseiten von PayPal sowie einiger Kreditkartenkonzerne waren kurzfristig nicht für Kunden zu erreichen. Die Auswirkungen einer solchen Attacke können dramatisch sein, führt man sich vor Augen, dass die Dienste solcher Unternehmen gerade in der Vorweihnachtszeit von Millionen von Menschen in Anspruch genommen werden.

Meistens bekommen betroffene PC-Anwender gar nicht mit, dass ihre Rechner gekapert und in ein weltweites Schadnetzwerk eingebunden worden sind. Die Hacker verwenden eine Überwachungssoftware, die das Entdecken der Malware ohne professionelle Hilfe so gut wie unmöglich macht. Häufig sind langsame Computer ein erster Hinweis, dass etwas nicht stimmen könnte: Die Schadprogramme sind im Hintergrund ständig aktiv, kommunizieren mit anderen Zellen des Netzwerks und vermindern so die Computerleistung. Um ein Botnet aber mit Sicherheit zu erkennen und vor allem zu entfernen, benötigt man zuverlässige Software, wie zum Beispiel die Produkte von PCPrima.de.

Neben der Möglichkeit, durch kostenlose Scans die Gefährdung des Computers konkret einzuschätzen, ermöglichen die Produkte von PCPrima das Auffinden und Entfernen ungültiger Verknüpfungen, temporärer Dateien und veralteter Einträge in der Registry. Abgesehen davon, dass sich Viren und Trojaner häufig hinter solchen Elementen verstecken, verbessert das Löschen dieses Datenmülls zusätzlich die Leistung des Computers enorm: Eine schnellere Festplatte und eine bessere Internetgeschwindigkeit, plus das gute Gefühl, in Sachen Botnets auf der sicheren Seite zu sein.

Aber nicht nur Softwarehersteller beschäftigt die zunehmende Verbreitung von Botnets im Internet. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik reagierte im Herbst auf die Gefahr und startete gemeinsam mit der privaten Initiative eco das erste Anti-Botnet-Beratungszentrum in Deutschland. Mittlerweile haben sich bereits fast 700.000 besorgte Internetnutzer Tipps und Informationen vom Beratungszentrum geholt. Eine Zahl, die nicht nur auf die wachsende Größe dieser Netzwerke hindeutet, sondern auch auf die zunehmende Alarmbereitschaft der Internetnutzer.

www.pcprima.de

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